Samstag, 20. Mai 2017

Kaffeemuffins

Diese Kaffeemuffins habe ich für einen besonderen Anlass gebacken - heute fand ein Bloggerpicknick in Linz statt. Das Wetter spielte leider nicht so ganz mit und so fand das Picknick drin statt aber dennoch war es toll - danke liebe Bernadette von Einladung zum Essen für die Organisation! Ich erzähle euch am Ende des Beitrages noch mehr davon und zeige euch Bilder davon. Nun aber zu den Muffins:
Die sind einfach besser zu transportieren und funktionieren auch ohne Kühlmöglichkeit viel besser als Cupcakes. Zum Mitnehmen oder fürs Picknick also toll!



Ihr benötigt folgende Zutaten für 12 Muffins:

300 g Mehl
2 TL Backpulver
150 g Zucker
1 Prise Salz
120 g Butter zerlassen
50 ml Espresso
2 Eier
200 ml Milch
1 TL Vanillepaste von Dr. Oetker (oder Vanilleschote oder Vanillezucker)
100 g Kaffeeschokolade gehackt (ich hatte eine von Lindt "Arabica Intense)

Zubereitung:
Zuerst wie immer das Muffinblech mit Papierförmchen auslegen, die Schokolade klein hacken und das Backrohr auf 200° vorheizen. Nun Butter in einem Topf auf kleiner Hitze zerlassen. In einer Rührschüssel Mehl, Backpulver, Zucker und Salz vermengen. Dann den Espresso in die zerlassene Butter unterrühren - etwas überkühlen lassen und die Eier unterrühren (ich habe das mit einem Tellerbesen gemacht). Nun wird die Butter/Eier Mischung in die Rührschüssel zu der Mehlmischung gegeben, Milch und Vanillepaste dazu geben und per Hand mit dem Tellerbesen verrühren. Zum Schluss wird ca. die Hälfte der gehackten Schokolade mit einem Esslöffel untergerührt - mit dem Esslöffel verteilt ihr den Teig dann auf 12 Muffinförmchen und streut am Schluss die restliche Schokolade drüber. Dann ab ins Rohr für ca. 20 min. Nach der Backzeit aus der Form nehmen und auskühlen lassen!
Gutes Gelingen!









Nun aber zum heutigen Bloggerpicknick:
Es war ein ungezwungenes Treffen von (Food-)Bloggern aus dem Raum Linz. Jeder brachte was Essbares mit - es wurde fotografiert, getratscht und gegessen. Bernadette vom Blog: Einladung zum Essen hatte die Idee und lud ein, Simone vom Blog chez_SimoneMarie organisierte Geschenke von Firmen für uns Blogger (Dr. Oetker, Qimiq, Tante Fanny, Sonnentor, Teekanne, Lattella, Waldquelle, Oberösterreicherin) Danke liebe Simone für deine Mühe! Und hier noch ein paar Bilder vom heutigen Tag:


















Sonntag, 7. Mai 2017

Heidelbeerkuchen am Blech

Diesen Kuchen habe ich schon gefühlte 50 mal gebacken - und erst heute habe ich bemerkt, dass ich ihn nie gebloggt habe. Jetzt aber! Nachdem ich in meinem Gefrierschrank noch ein Säckchen Heidelbeeren von der letzten Saison hatte, musste ein Rezept zum Verarbeiten her. Mit diesem Rezept könnt ihr gut variieren - je nachdem was zu Hause ist - die Heidelbeeren durch Marillen, Zwetschken oder Himbeeren ersetzten... den Orangensaft könnt ihr durch Milch, Buttermilch oder anderen Fruchtsäften ersetzen. Der Rest befindet sich bestimmt bei euch zu Hause, oder?



Zutaten:
4 Eier
250 g Zucker
200 ml Öl (ich verwende Rapsöl)
200 ml Orangensaft
300 g Mehl
1 Pkg. Backpulver
ca. 700 g Heidelbeeren (meine waren tiefgefroren)

Zubereitung:
Zuerst wird das Backblech mit Backpapier ausgelegt und das Backrohr auf 200° vorgeheizt. Nun werden die Eier mit dem Zucker schaumig weiß geschlagen. Danach langsam das Öl und den Orangensaft einrühren. Zum Schluss Mehl mit Backpulver nur kurz untermischen. Dann den Teig auf das Backblech füllen und ca. 10 min. vorbacken. Danach aus dem Rohr nehmen und die Heidelbeeren auf dem Teig verteilen (das Vorbacken verhindert das "Untergehen" der Beeren im Kuchen) und für weitere 20 min. fertig backen.
Gutes Gelingen!



Montag, 1. Mai 2017

Panna Cotta Torte

Vor kurzem hat Simone vom Blog chez Simone Marie diese Panna Cotta Torte gepostet. Ich hab sofort Lust darauf bekommen - also wollte ich sie nachbacken. Beim Einkaufen dafür kam mir aber die Idee die Torte auf meine Wünsche abzuändern. Ich bin kein großer Mürbteig Fan, deshalb kommt bei mir Biskuit drunter und die Panna Cotta habe ich nach meinem Gefühl zubereitet - der Rest ist abgeschaut. Danke also Simone für die fabelhafte Idee - die Torte war der Knüller - extralecker!



Ich muss mir unbedingt einen verstellbaren Tortenring besorgen um solche Torten gut füllen zu können... wer so einen hat also unbedingt verwenden. Meine Creme war nicht so richtig fest - wie man auf den Fotos sieht - wer sie standhafter möchte erhöht bitte die Anzahl der Gelatineblätter - ich würde vorschlagen auf 5 Stück.

Zutaten:

Biskuit:
4 Eier
100 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
100 g Mehl
1 Pkg. Backpulver

Creme:
500 ml Schlagobers
50 g Zucker
1 Vanilleschote
2 Gelatineblätter
200 g Mascarpone

Deko:
250 g Erdbeeren
125 g Heidelbeeren
Gänseblümchen

Zubereitung:
Biskuit und Creme am Besten am Vorabend zubereiten!

Eine 26er Tortenform mit Backtrennspray aussprühen oder fetten und bröseln und das Backrohr auf 180° vorheizen.
Für das Biskuit die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker sehr schaumig weiß schlagen. Wer keine Küchenmaschine hat schlägt bitte extra Schnee. Dann das Mehl mit Backpulver per Hand vorsichtig unterheben - versuchen das eingeschlagene Volumen nicht zu verlieren. Dann in die Form füllen und ca. 15-20 min. backen.
Danach aus dem Rohr nehmen, überkühlen lassen und aus der Form geben - die Form abwaschen und den ausgekühlten Kuchen wieder rein geben (evtl. davor eine Tortenspitze reinlegen). Mit einem Geschirrtuch bis zur Fertigstellung abdecken.

Für die Creme werden zuerst die Gelatineblätter in kaltes Wasser eingeweicht. Nun wird der Schlagobers, mit dem Zucker und der Vanille aus der Schote sowie der ausgekratzten Schote in einen Topf gegeben und unter ständigem Rühren aufgekocht - aufpassen das kann leicht übergehen - Tipp: etwas größeren Topf verwenden! Sobald das ganze aufgekocht ist, von der Platte nehmen - immer weiter rühren. Die Vanilleschote entfernen. Jetzt werden die Gelatineblätter mit der Hand aus dem Wasser genommen- ausgedrückt und eingerührt. Nun etwas stehen und überkühlen lassen - sobald die Masse nicht mehr heiß wird - wird die Mascarpone eingerührt - danach den Topf abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am "Verzehr-Tag" wird nur mehr die Creme am Biskuit verteilt und mit frischen Früchten und Blümchen dekoriert. Ich verspreche euch, die schmeckt allen!

Gutes Gelingen!






Freitag, 28. April 2017

Milka-Schoko-Cookies

Es war wieder mal an der Zeit Cookies zu machen - meine kleine Schwester ist ja ein großer Cookie-Fan, deshalb musste ein neues Rezept her. Wir haben dieses hier jetzt schon 3 mal Probe gebacken und die Kekse sind jedes Mal ein Genuss. Probeesser hatten wir auch schon viele - einmal die ganze Klasse meiner Schwester, meine Familie, Freunde - alle wollten mehr! Viel Spaß also mit dem Rezept, dass man übrigens auch ohne großer Backausstattung hinbringt - es braucht keinen Mixer etc. Nur eine Schüssel und einen Kochlöffel (es reicht aber auch ein Esslöffel).


Zutaten:
260 g Mehl
1/2 TL Natron
50 g Backkakao
1 Prise Salz
170 g Butter
80 g Zucker
160 g brauner Zucker
1 TL Vanillezucker
2 Eier
1 Tafel = 100 g weiße Schokolade
1 Tafel = 100 g Vollmilchschokolade mit ganzen Nüssen

Zubereitung:
Zuerst die beiden Tafeln Schokolade mit einem Messer klein hacken.
Nun in einer seperaten Schüssel Mehl, Natron, Backkakao und Salz vermengen.
Jetzt wird das Backrohr auf 170° vorgeheizt und 2 Backbleche mit Backpapier ausgelegt.
Butter in einem Topf auf der Herdplatte bei kleiner Hitze schmelzen. Dann wird der geschmolzene Butter in einer Rührschüssel mit dem Zucker und dem braunen Zucker gut durchgerührt, bis keine Kristalle mehr vom Zucker zu hören sind bzw. die Masse etwas überkühlt ist, Vanillezucker und die Eier einrühren - dann die Mehl/Kakao-Mischung unterrühren und zum Schluss die gehackte Schokolade unterheben.
1 Esslöffel Teig rausnehmen - zu einer Kugel formen - auf das Blech setzen und leicht andrücken (die Cookie Form kommt erst beim Backen - dann läuft der Teig nämlich auseinander) - es passen 9 Stück auf ein Blech - ins Backrohr für 10-15 Minuten. Inzwischen das zweite Blech vorbereiten. Ist das erste Blech fertig, aus dem Backrohr nehmen - Cookies noch kurz am Blech lassen und dann vorsichtig mit einem Pfannenwender vom Blech nehmen und auf einem Gitter oder auf Küchenpapier auskühlen lassen. Genauso mit Blech 2 und 3 vorgehen. Bei mir wurden es genau 3 Bleche voll - also 27 Cookies.
Ich wünsche gutes Gelingen!





Sonntag, 23. April 2017

Mini-Erdbeer-Cupcakes

Schon so lange habe ich eine Mini-Muffinform in meinem Schrank, aber irgendwie griff ich doch immer wieder zur normal großen... Letzte Woche wagte ich es endlich - mit vollem Erfolg. Die Mini-Cupcakes sehen zuckersüß aus und es kann keiner widerstehen - ist ja schließlich nur ein Happen. Ich bin mir sicher, ich mache noch öfter solche Minis - perfektes Fingerfood für jede Party!



Das Rezept reicht für eine Mini-Muffinform - das sind 24 Minis. Wer möchte, kann das Rezept auch gerne in normal großen Förmchen machen - ich schätze es werden dann ca. 5 Stück.

Zutaten:
2 Eier
60 g Zucker
35 g Naturjoghurt
35 g Rapsöl
1 Pkg. = 8 g Vanillezucker
1 Prise Salz
90 g Mehl
1 TL = 4 g Backpulver

300 g Mascarpone
3 EL Erdbeersirup (Dicksaft)
6 Erdbeeren geviertelt zum Verzieren

Zuerst die Muffinform mit Papierförmchen auslegen und das Backrohr auf 170° vorheizen.
Nun die Eier mit dem Zucker sehr schaumig mixen. Joghurt, Rapsöl, Vanillezucker und Salz unterrühren. Mehl mit Backpulver nur kurz einrühren. Nun den Teig zu 2/3 in die Förmchen füllen (das geht mit einem Dressiersack ganz gut ohne kleckern - einfach mit dem Finger vorne das Loch verschließen - Förmchen füllen - mit dem Finger wieder verschließen - über das nächste Förmchen und wieder füllen...) Das ganze backt ihr dann ca. 15 min. bei 170°.
Danach aus dem Backrohr nehmen und auskühlen lassen.
Das Topping kommt aus dem Hause "einfacher geht es nicht" und beinhaltet nur Mascarpone und Verdünnsaft. Ich hatte keinen Erdbeerdicksaft zu Hause - sondern einen Waldbeer-Sirup - das schmeckte auch super! Also mixt rein was euch schmeckt und ihr zu Hause habt.
Einfach Mascarpone mit dem Sirup vermixen und dann mit einem Dressiersack auf die Mini Muffins dressieren. Noch eine geviertelete Erdbeere drauf und fertig!
Gutes Gelingen!









Sonntag, 9. April 2017

Mohn-Schokokuchen (Restekuchen)

Ihr kennt das bestimmt: ein Becher Schlagobers im Kühlschrank, ein angefangenes Packerl Mohn, ein paar geriebene Nüsse - mit diesem Kuchen kann man super Reste verarbeiten. Die trockenen Zutaten (ohne Mehl) sollen 200 g ergeben - wie ihr die mixt entscheidet ihr bzw. was noch da ist (in meinem Fall sind das geriebene Haselnüsse, geriebener Mohn und Kakaopulver) - ihr könnt auch ger. Mandeln oder Kokosflocken verwenden... berichtet mir doch bitte von eurem Restekuchen.



Zutaten:
3 Eier
200 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
250 ml Schlagobers
50 g geriebene Haselnüsse
50 g geriebener Mohn
100 g Kakaopulver (zB. Nesquik)
200 g Mehl
1 Pkg. Backpulver

Zubereitung:
Zuerst wird eine Guglhupfform mit Backtrennspray eingesprüht oder gefettet und gebröselt und das Backrohr auf 180° vorgeheizt.
Dann werden die 3 Eier mit dem Zucker schaumig weiß geschlagen, danach wird der Schlagobers untergerührt - genauso wie Nüsse, Mohn und Kakao. Zum Schluss wird das Mehl mit dem Backpulver kurz untergehoben. Den Teig in die Form füllen und etwa 50 min. bei 180° backen. Vor dem Rausnehmen per Stäbchenprobe testen, ob der Kuchen fertig ist - dann in der Form überkühlen lassen und noch warm aus der Form stürzen.
Gutes Gelingen!







Dienstag, 4. April 2017

Alte Liebe rostet nicht - mein erster Kuchentisch

Wuhu ich schreibe gerade meinen 100. Blogbeitrag - falls es jemanden interessiert :D

Nun aber zum Thema - heute mal kein Rezept sondern eine Berichterstattung. Wer meinen Blog verfolgt, hat Anfang des Jahres gemerkt, dass es dauernd Guglhupfe gab - das hatte einen Grund: ich durfte bei einem Weddingshooting den Kuchentisch liefern. Wer - wie ich das auch nicht weiß, was das ist: es wird eine Hochzeit nachgestellt und so fotografiert als wäre es wirklich eine gewesen... also es gibt ein Brautpaar, die Location, Deko, Kuchen etc. In diesem Fall war das eine goldene Hochzeit. Das Fotografenteam Kernecker hat die tollen Fotos gemacht. Organisiert wurde es von Margot Brandl - das Papierdirndl. Viele weitere Dienstleister waren eingebunden - ich war die Einzige ohne Unternehmen - nur mit Blog :D

Nach der ersten Besprechung am Lesterhof, wo das Shooting stattfand, stand fest, dass es ein Guglhupf Kuchentisch wird - also ging es ans Probieren. Schlussendlich waren es dieser Wacker, dieser Zitronenguglhupf, dieser Schokoguglhupf und dieser Mohnguglhupf die den Kuchentisch schmückten. Ach ja und noch ein paar Mini-Marmor-Gugls. Ich war unsicher mit den Guglhupfen auf der Etagere - aber ich finde es sah super aus. Ist vielleicht auch eine Anregung für die nächste Party.

Kurz vor dem Shooting musste die Dame, die für die Deko zuständig war leider wegen eines Notfalles in der Familie absagen - wow - jetzt war ich richtig nervös - denn ich kann Kuchen halbwegs anrichten, dass es nach was aussieht aber bestimmt keinen Kuchentisch machen. Ich bat meine Freundin Simone vom Blog chez_simonemarie um Hilfe - sie sprang ganz kurzfristig ein und dekorierte diesen tollen Kuchentisch - DANKE nochmal liebe Simone!

Wie kann es anders sein - genau am Shootingtag wurde mein kleiner Otto krank - bzw. bekam er über Nacht das erste mal in seinem Leben Fieber. Das machte mich nicht entspannter... aber meine kleine Schwester und Goli von Otto meisterte den kranken Patienten toll und berichtete mir über Whats App dass es ihm gut gehe und so konnte ich das Weddingshooting doch genießen. Es war toll den Profis bei ihrer Arbeit zuzusehen - und auch das Kuchentisch machen mit Simone war sehr entspannt. Ich finde wir haben das gut gemacht, was sagt ihr?

Veröffentlich wurde das Shooting in der April-Ausgabe der Oberösterreicherin sowie auf dem Blog weddingbible: LINK

Und nun ein paar Fotos dazu:










Das ist Simone

Das bin ich





Hier der Bericht aus der Oberösterreicherin,wo der Kuchentisch abgedruckt wurde *wuhu*: