Donnerstag, 16. März 2017

Ostercupcakes

Heute zeige ich euch eine Oster-Dessert-Idee. Mit ein paar Mini-Eiern als Deko werden aus normalen Cupcakes perfekte Ostercupcakes.



Dieses Rezept ergibt 12 Cupcakes und einen Guglhupf - das klingt etwas komisch - aber ich brauchte einen Kuchen zum Mitnehmen und wollte etwas für Ostern machen... wer nicht mischen möchte halbiert das Rezept für ca. 18 Cupcakes - wer eine große Guglhupfform hat kann auch den ganzen Teig nur für den Guglhupf verwenden.



Zutaten:
5 Eier
300 g Zucker
80 g Nüsse gerieben
80 g Kakaopulver (Trinkkakao)
500 ml Buttermilch
550 g Mehl
1 Pkg. = 16 g Backpulver

Creme:
1 Pkg. Qimiq Whip Vanille
3 EL Puderzucker

Deko:
Haribo Baiser Eier mini


Zubereitung:
Backrohr auf 180° vorheizen und Muffinform mit Papierförmchen auslegen (meine süßen Osterförmchen sind von der Firma Wilton - allerdings waren die ein Geschenk und ich hab sie schon ewig zu Hause - keine Ahnung ob man die noch wo bekommt) und die Guglhupfform fetten und bröseln oder mit Backtrennspray besprühen.
Nun die Eier mit dem Zucker schaumig weiß schlagen - dann die Buttermilch unterrühren. Danach Nüsse und Kakao kurz unterrühren. Zum Schluss Mehl mit Backpulver zügig unterheben. Den Teig in die Förmchen und in die Form füllen und backen (Muffins ca. 20 min, Guglhupf ca. 50 min.). Nach der Backzeit aus dem Backrohr nehmen und überkühlen lassen. Dann werden die Muffins aus der Form genommen und der Guglhupf gestürzt.
Während alles auskühlt wird das Qimiq Whip Vanille aufgeschlagen und der Puderzucker untergerührt. Wer kein Qimiq hat verwendet einfach Schlagobers mit Vanillezucker oder Vanillearoma + Sahnesteif. Dies wird auf die ausgekühlten Muffins dressiert und mit den Mini Eiern verziert - fertig.
Gutes Gelingen!







 


Samstag, 4. März 2017

Ferrero Rocher Torte

Alle Jahre wieder... meine kleine Schwester hat Geburtstag (schon der 18te) und die große Schwester legt sich ins Zeug - eigentlich tu ich mir nur für sie immer so viel an - bzw. probiere neue Sachen und hoffe ihr eine tolle Torte zum Geburtstag zu liefern. Dieses mal extra groß - damit die Schulkollegen am nächsten Tag auch noch was bekommen. Ich habe das Rezept in einer 26er Form gebacken und es haben 25 Personen davon gegessen :D Ihr könnt das Rezept also beruhigt halbieren und in einer 20er Form backen oder einfach eine niedrigere Version in der 26er Form machen.



Ein paar Tipps vorweg (auf die ich erst im Nachhinein kam):
-Verwendet die Rocher, die ihr nicht für die Deko benötigt als "Cremeschicht" einfach zermatschen und zwischen 2 Böden streichen - damit mehr Rocher-Geschmack in die Torte kommt.
-Wollt ihr die Cornflakes knusprig, umhüllt sie mit geschmolzener Kuvertüre - ich hab sie nur unter die Schoko-Creme gemischt und so wurden sie weich.



Nun aber zu den Zutaten:
Diesen Tortenboden habe ich zweimal gemacht - also Zutaten verdoppeln:
4 Eier
250 g Zucker
125 ml Öl
125 ml Wasser
2 EL Nutella
250 g Mehl
1 Pkg. = 16 g Backpulver

Swiss Meringue Nutella-Buttercreme: (nur zu empfehlen wer eine Küchenmaschine hat)
6 Eiweiß
300 g Zucker
250 g Butter zimmerwarm
150 g Nutella

Knusperschicht:
100 g Cornflakes
1 Pkg. QimiQ Whip Schokolade

und außerdem:
3 EL Nutella
Rocher für die Deko
Haselnusskrokant

Zubereitung Tortenböden:
Eier mit Zucker schaumig weiß rühren, Öl, Wasser und Nutella unterrühren - zum Schluss Mehl mit Backpulver unterhaben und in einer gefetteten und bemehlten Form im vorgeheizten Backrohr bei 180 ° ca. 40 min. backen.
Danach aus dem Rohr nehmen - überkühlen lassen und aus der Form nehmen und auskühlen lassen. Danach 1 mal oder wer mag 2 mal durchschneiden.

Zubereitung Swiss Meringue Nutella Buttercreme:
Diese Creme beansprucht etwas Zeit und auf jeden Fall eine Küchenmaschine sonst fallen einem die Arme ab - meine Maschine hat etwa 25 min. gerührt.
Zuerst wird das Eiweiß mit dem Zucker im Wasserbad rührend erhitzt, bis sich der Zucker vollkommen aufgelöst hat - dann unter den Mixer und rühren bis sich das Volumen etwa verdreifacht hat und der Eischnee fest ist und Spitzen wirft, wenn man den Mixer rauszieht. Nun weiterrühren und in ganz kleinen Stückchen die Butter dazugeben - ganz langsam. Immer wenn das vorige Stück erst ganz eingerührt ist das nächste Stück reingeben - nach ein paar Stücken verliert die Creme etwas vom Volumen - nicht schrecken immer weiter rühren - zum Schluss ist die Konsistenz genau richtig - wenn die Creme stabil ist und die ganze Butter eingearbeitet ist wird das Nutella eingerührt (ich habe es kurz in der Mikrowelle erhitzt, damit es flüssiger wird und einfach einzuarbeiten ist).

Zubereitung Knusperschicht:
1 Pkg. QimiQ Whip Schokolade aufschlagen und die Cornflakes mit einem Kochlöffel einrühren (bzw. Tipp von oben beachten und die Cornflakes davor in geschmolzener Kuvertüre einhüllen).

Zubereitung Torte:
Ich habe jeden Boden einmal geteilt und hatte somit 4 Böden, die ich wie folgt gefüllt habe:
Boden 1: 3 EL Nutella und darüber eine Knusperschicht
Boden 2: Swiss Meringue Nutella Buttercreme (wer den Tipp von oben beachtet: hier würde ich die Rocherfüllung drunter geben)
Boden 3: Knusperschicht
Boden 4: Swiss Meringue Nutella Buttercreme + die Seiten damit einstreichen und ein bisschen zur Seite nehmen und mit einem Dressiersack oben kleine Tupfen aufdressieren. Danach noch dekorieren mit Haselnusskrokant und Rocher's - fertig.

Ich wünsche gutes Gelingen!



Anmerkung:
Immer wieder stelle ich fest, dass manche Leute das Produkt Qimiq nicht kennen - darum eine kurze Erklärung:
QimiQ ist ein Salzburger Familienunternehmen und hat seinen Sitz in Hof bei Salzburg nähe dem wunderschönen Fuschlsee. QimiQ besteht zu 99% aus heimischer Sahne und 1% Speisegelatine (Rind). Die Milch die für die Verarbeitung verwendet wird, stammt ausschließen von Kühen aus dem Salzburger Land. Die 1% Gelatine sorgt für die Standfähigkeit vom Produkt und erleichtert dadurch die Zubereitung. Das Wort QimiQ ist ein Kunstwort und bedeutet so viel wie „Quick Milk“, also schnelle Milch. Zudem wurde es mit dem AMA-Gütesiegel ausgezeichnet.
QimiQ Whip ist ein neueres Produkt und ist genauso handzuhaben wie Schlagobers - es gibt es in 3 Geschmacksrichtungen: neutral, vanille oder schoko. Ein riesen Vorteil ist die lange Haltbarkeit gegenüber Schlagobers.

Sonntag, 5. Februar 2017

Panna Cotta auf Erdbeeren

Seit gut einem halben Jahr gibt es dieses Panna Cotta bei uns regelmäßig. Easy gemacht und superlecker. Mal mit Erdbeermousse, mal ohne oder mal mit einem Esslöffel Erdbeermarmelade darüber - man darf variieren.
Selten stürze ich es wie am Foto - meistens löffeln wir einfach aus einem Glas oder einer schönen Tasse. Da kommt das Erdbeermousse dann einfach oben drauf.

Bei meinen derzeitigen Rezepten muss ich mir wohl wirklich eingestehen, dass ich mich schon auf den Sommer bzw. einfach auf schöneres Wetter freue... Der wunderschöne Tulpenstrauß in meinem Wohnzimmer hilft mir auch beim Warten auf schöneres Wetter :D



Zutaten für 4 Portionen:
500 ml Schlagobers
50 g Kristallzucker
1 Vanilleschote

3 Gelatineblätter

etwa 200 g Erdbeeren
2 EL Puderzucker (=gesiebter Staubzucker)

optional Vanillepulver zum Bestreuen

Zubereitung:
Zuerst die Gelatineblätter in kaltes Wasser einweichen.
Dann den Schlagobers mit Zucker, der ausgekratzten Vanille und der ausgekratzten Schote unter Rühren aufkochen lassen. Sobald es aufgekocht hat vom Herd nehmen - die Schote rausfischen und entsorgen und die eingeweichten und per Hand ausgedrückten Gelatineblätter reingeben und gut unterrühren. Nun in 4 Gläser/Förmchen füllen und für mind. 4 h gut kühlen.
Vor dem Servieren das Erdbeermousse zubereiten. Dazu einfach die Erdbeeren mit Puderzucker pürieren. Man kann das mit einem Pürierstab machen oder mit jeglichen anderen häckselnden Küchengeräten. Ich mach das immer mit meinem Speedy Girl/Boy von Tupperware falls das jemand von euch hat/kennt.
Wer nun das Panna Cotta auf den Erdbeerspiegel stürzt kann es noch mit Vanillepulver bestreuen - so wie ich das für das Foto gemacht habe.
Gutes Gelingen!



Und einen kleinen Tipp gibt es noch:
Wer auf dieses Dessert steht, aber es nicht selber machen will, kann es im Sommer mal im Friedlieb&Töchter in der Linzer Altstadt probieren. In diesem kleinen, süßen, wunderschönen Cafe gibt es das bzw. so ähnlich auch ab und an (das Kuchen- bzw. Dessertangebot wechselt dort immer und es gibt IMMER ganz wunderbare Sachen)

Mittwoch, 1. Februar 2017

Erdbeertiramisu

Muss ich mich schämen? Um diese Jahreszeit Erdbeeren zu kaufen...
Ich bin grundsätzlich wirklich eine brave auf bio und regional achtende Einkäuferin - nur bei Erdbeeren - da schaltet mein Hirn ab - sobald ich welche sehe - und die halbwegs wie Erdbeeren aussehen und danach riechen gehören sie mir - sorry - aber hey diese Erdbeeren aus Spanien (das ist ja jetzt wirklich nicht soooo weit weg :D ) schmeckten sogar schon ganz gut. Ach was freue ich mich schon wieder auf die Erdbeerzeit und Sommer und Terasse... diese anhaltende Kälte macht echt schon etwas zu schaffen...

Also holen wir uns ein Stück Sommer!


Zutaten für 6 Gläser oder eine kleine Auflaufform:
250 ml Schlagobers
30 g Puderzucker (=gesiebter Staubzucker)
etwas Vanillepulver (z.B. aus der Dr. Oetker Vanillemühle)
200 g Mascarino

1 Pkg. Löffelbiskotten

ca. 125 ml Erdbeersaft zum Tunken

1 kleine Tasse Erdbeeren (ca. 200g) in Scheiben geschnitten

Kakao zum Bestreuen

Zubereitung:
Zuerst die Creme zusammenmixen - Obers steif schlagen, Puderzucker und Vanille unterrühren, Mascarino nur kurz einrühren.
Nun die Gläser befüllen: Ich habe die Creme in einen Dressiersack mit Lochtülle gefüllt und mit einer Cremeschicht angefangen, dann getunkte Biskotten und darauf Erdbeeren - alle Schichten noch mal und dann mit Creme abschließen.
Kurz vor dem Servieren mit Kakao bestreuen - fertig.
In der Auflaufform ist das Anrichten evtl. ein klein bisschen einfacher aber in den Gläsern kann man Tiramisu schön servieren, was sonst immer eher schwierig ist.
Gutes Gelingen!





Montag, 30. Januar 2017

Mohnguglhupf

Meine Guglhupf-Liebe hält noch immer an - dieses mal habe ich einen Mohnguglhupf für euch. Ja, ich weiß: nicht alle sind Mohn-Fans aber ich dafür umso mehr! Der Guglhupf ist superfluffig und superlecker - hätte ich noch Zeit gehabt (unser kuchenliebender Besuch kam schon, da war der Guglhupf gerade mal 10 min. aus dem Rohr) hätte ich ihm allerdings noch eine Zitronen-Zucker-Glasur gegönnt - das hätte ihn noch besser gemacht. Ja und da es Abend war und der Kuchen gleich gegessen werden sollte, konnte ich auch mit dem Foto nicht auf Tageslicht warten, deshalb sind die Fotos leider nicht so optimal - sorry.


Zutaten:
5 Eier
1 Prise Salz
120 g Zucker
120 g Mehl
40 g Stärkemehl
50 g gemahlener Mohn
1 Pkg. = 16 g Backpulver

Zubereitung:
Backrohr auf 170 ° vorheizen und Guglhupfform fetten und bröseln oder mit Backtrennspray besprühen.
Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz sehr streif schlagen. Langsam den Zucker einrieseln und weitermixen. Dann die Eidotter einzeln einrühren. Zum Schluss die Mischung aus Mehl, Stärke, Mohn und Backpulver nur kurz unterheben (damit das Volumen nicht verloren geht).
Nun für 50 min. ins Backrohr, danach rausnehmen überkühlen lassen und aus der Form stürzen.
Gutes Gelingen!




Samstag, 21. Januar 2017

Zitronen-Guglhupf

Seit ich zu Weihnachten eine neue Guglhupf-Form (diese hier -Link zu Amazon) bekommen habe, hör ich gar nicht mehr auf Guglhupfe zu backen. Dieses mal eine abgewandelte Form meines Schlagobers-Guglhupf - also was ganz einfaches mit wenig Zutaten.


Mit auf dem Foto ist ein Teil eines wunderschönen Porzellan's - das ich sozusagen geerbt habe. Meine Oma väterlicherseits durfte ich leider nie kennen lernen. Sie starb schon als mein Vater noch ein Bub war - er hat kaum was aufgehoben - außer dieses vollständige Kaffee-/Teeservice, dass meine Großeltern zur Hochzeit bekommen haben. Ja und jetzt (bzw. schon vor einiger Zeit) hat er es mir übergeben - und ich habe eine riesen Freude damit!

Nun aber zum Rezept:

Zutaten:
3 Eier
250 g Zucker
1 Bio Zitrone
250 ml Schlagobers
270 g Mehl
1 Pkg. = 16 g Backpulver

Für die Glasur:
80 g Candy melts weiß
50 g Ceres soft
(oder ihr macht eure gewohnte Zuckerglasur oder auch gar keine)

Zubereitung:
Guglhupfform fetten und bröseln oder mit Backtrennspray besprühen und Backrohr auf 170° vorheizen. Eier mit Zucker sehr schaumig schlagen - Saft und abgeriebene Schale der Zitrone und den Schlagobers unterrühren. Zum Schluss Mehl mit Backpulver kurz unterheben und bei 170° ins Backrohr geben und ca. 50 min. backen. Überkühlen lassen - aus der Form stürzen und glasieren.
Gutes Gelingen!


Freitag, 6. Januar 2017

Schoko Cookies mit Crunch

Meine kleine Schwester steht sehr auf Cookies und wir haben schon einige Cookies gebacken, aber jetzt haben wir das wohl beste Rezept ever. Schokocookies - aber nicht zu schokoladig und mit etwas Biss. Wir finden sie wirklich perfekt. Was sagt ihr?



Zutaten für ca. 28 Cookies:
200 g Butter
90 g Rohrzucker
120 g Kristallzucker
2 Eier
270 g Mehl
1 TL Natron
1 Prise Salz
125 g gehackte Cashew Nüsse
100 g gehackte dunkle Schokolade

Zubereitung:
Backrohr auf 180° vorheizen und ein (wenn möglich zwei) Backblech(e) mit Backpapier auslegen.
Butter in einem Topf am Herd bei geringer Hitze zerlassen, mit einem Kochlöffel Rohrzucker und Kristallzucker einrühren, dann die beiden Eier ebenfalls per Hand unterrühren. Zum Schluss noch Mehl, Natron, Salz, Cashew Nüsse und Schokolade unterrühren.
Nun per Hand ca. 4 cm Durchmesser Kugeln formen auf das Blech legen und etwas flach drücken - viel Abstand lassen - die Cookies laufen weit auseinander. Ich hatte 9 Stück auf einem Blech. Für 10 min. ins vorgeheizte Backrohr bei 180° geben - rausnehmen und das nächste Blech rein, falls zwei vorhanden sind. Am besten die Cookies auskühlen lassen und dann in eine Keksdose packen. Wenn man die Cookies aus dem Ofen nimmt sind sie sehr weich - das soll so sein - haltet die 10 min. ein.
Gutes Gelingen!