Sonntag, 17. September 2017

Birnen-Brombeer-Kuchen

Nachdem mein Kleiner und ich nun endlich wieder fit sind - uns hatte eine Verkühlung über eine Woche lang, gab es am Wochenende diesen einfachen leckeren Kuchen. Mein Bekanntenkreis weiß es ja - ich schnorre derzeit überall alles an Früchten zusammen was geht - so kamen auch diese leckeren Brombeeren und Birnen zu mir - danke liebe Andrea! Ihr könnt den Kuchen wie immer abändern und zB mit Apfelspalten  oder anderen Beeren oder Früchten belegen... ganz wie ihr wollt.



Zutaten:
200 g Butter zimmerwarm
200 g Staubzucker
2 Eier
200 g Mehl
2 TL Backpulver

2 Birnen geschält und in Stücke geschnitten
100 g Brombeeren


Zubereitung:
1. Backrohr auf 180° vorheizen und Springform (26 cm) fetten und bröseln oder mit Backtrennspray aussprühen.
2. Zimmerwarme Butter schaumig weiß rühren.
3. Staubzucker einrühren
4. Die Eier einzeln unterrühren
5. Mehl mit Backpulver unterheben
6. Teig in die Springform streichen und mit Birnen und Brombeeren belegen.
7. Im Backrohr für ca. 45 min. backen.
8. In der Form auskühlen lassen und danach genießen!
Gutes Gelingen!


Sonntag, 3. September 2017

Apfel-Zimt-Kuchen

Da ja nun wieder die Zeit des Äpfel verarbeitens kommt, habe ich heute ein neues Apfelkuchenrezept für euch - es gibt ja schon ein paar - wenn ihr beim Register A-Z mal unter A sucht findet ihr bestimmt was! Dieses Rezept ist ein "kleines" Rezept - sprich runde Torten- oder Tarteform und nicht sehr hoch - ich würde sagen es reicht für 8 Portionen. Der Zimt im Rezept hat mich gleich in Weihnachtsstimmung versetzt und bei dem momentanen Sauwetter passt mir das auch schon ganz gut.

Weiters möchte ich euch noch kurz erzählen, was dieses Wochenende bei mir los war: Am Samstag lud Miele Österreich alle Teilnehmer des Austria Food Blog Award der Kategorie Backen und Süsses nach Wien ein. Da auch meine liebe Bloggerfreundin Simone von chez_SimoneMarie eingeladen war, entschlossen wir uns hinzufahren - in dieser Kategorie sind wir leider beide nicht weiter gekommen aber in der Kategorie Frühstück kam Simone mit ihrem Hefezopf eine Runde weiter - nun heißt es also Daumen drücken - am 21. Oktober entscheidet sich dann wer welche Kategorie gewinnt.

Nun aber zum Rezept:



Zutaten:
100 g Butter zimmerwarm
2 Eier
1/2 Zitrone - Saft davon
1 Pkg. Vanillezucker
100 g Zucker
100 g Mehl
1/2 TL Backpulver

3-4 Äpfel geschält und blättrig geschnitten
1 EL Zucker
1 TL Zimt
1/2 Zitrone - Saft davon


Zubereitung:
1. Backrohr auf 180° vorheizen und eine Torten- oder Tarteform einfetten
2. Butter schaumig rühren, Eier nach und nach unterrühren, Zitronensaft, Vanillezucker und Zucker einrühren und zum Schluss Mehl mit Backpulver kurz untermengen.
3. Äpfel in einer seperaten Schüssel mit Zitronensaft, Zucker und Zimt vermengen und gut durchrühren.
4. Teig in die Form füllen und mit den marinierten Äpfeln belegen
5. Für 40 min. bei 180° backen - fertig!
Gutes Gelingen!



Donnerstag, 24. August 2017

Zwetschkenfleck

Dieses Rezept ist für alle, die gerne viele Zwetschken verarbeiten möchten - sprich für alle mit einem Zwetschkenbaum oder jene wie mich, die sich an einem bedienen dürfen. :)
Ein richtiger Zwetschkenfleck wird ja mit Germteig gemacht, da ich aber meistens zu ungeduldig für Germteig bin habe ich einen Rührteig verwendet.

Die beiden Geschirrtücher am Bild kommen von La Schachtula - ihr findet diese im Onlineshop!



Zutaten:
4 Eier
150 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
200 g Butter zerlassen
500 g Mehl
1 Pkg. Backpulver
100 ml Milch

1-1,5 kg Zwetschken
2 EL Zucker


Zubereitung:
Zuerst wird der Rührteig zubereitet: Eier mit Zucker und Vanillezucker schaumig weiß rühren, dann die zerlassene Butter unterrühren. Nun das Mehl mit dem Backpulver unterrühren und zum Schluss noch die Milch einrühren. Nun wird der Teig abgedeckt und kühl gestellt.
Jetzt wird das Backrohr auf 170° vorgeheizt und die Zwetschken gewaschen, geteilt und entsteint.
Dann wird das Backblech mit einem Blatt Backpapier ausgelegt, der Teig gleichmäßig aufgestrichen und die Zwetschken eng an eng aufgelegt. Darüber werden 2 Esslöffel Zucker verteilt und ab ins Backrohr für ca. 40 min. - fertig!
Gutes Gelingen!







Samstag, 12. August 2017

Apfelkuchen gedeckt (Apple pie)

Meine Stieftochter hat mich letztens auf die Idee gebracht einen Apfelkuchen wie in den amerikanischen Filmen zu backen, nachdem ich auf Ideensuche für den Blog war - sorry Lea, wir haben ihn ohne dich aufgegessen aber ich mache ihn dir gerne nochmal - so lecker war er. Und weil ich in letzter Zeit auch beim Backen auf Zucker und Zutaten achte (mein Kleiner isst nun schon mit) habe ich dieses mal sehr regional und zuckerreduziert gebacken, damit ich auch meinen Kleinen probieren lassen konnte. Zum ersten Mal habe ich Schweinefett (mein Cousin hat Wollschweine - www.reindlhof.at) beim Backen verwendet - zugegeben mit etwas mulmigen Gefühl - aber es war super lecker und ich schmeckte es später nicht raus. Gesüßt habe ich mit Honig, den mein kleiner Bruder imkert. Das Dinkelmehl kommt vom Biohof Kugler aus Leopoldschlag und die Eier von den Hühnern meiner Eltern.



Auf den Fotos seht ihr auch ein wunderschönes handgemachtes Geschirrtuch von La Schachtula, welches mir die Inhaberin für meinen Blog zur Verfügung stellte - Danke!
Hinter La Schachtula steht Frau Eckerstorfer Ulrike - gebürtige Haslacherin - also auch Mühlviertlerin wie ich. Ihre wunderschönen Geschenke sind regional, handgemacht und somit jedes Stück ein Unikat. Auf der Homepage findet ihr einen Onlineshop, sowie Infos wo in eurer Nähe ihr die Produkte kaufen könnt. Bei uns in Freistadt ist das im MÜK und bei Reichhart&Partner.


Zutaten:
Mürbteig:
350 g Mehl (Bio-Dinkelmehl)
150 g Schweineschmalz (oder Butter)
2 Eier
100 g Honig
1 Prise Salz

Füllung:
ca. 1 kg. Äpfel geschält und kleingeschnitten
500 ml Apfelsaft
1 Pkg. (37g) Vanillepuddingpulver

Fett für die Form
Mehl für die Arbeitsfläche


Zubereitung:
Den Mürbteig am besten am Vorabend zubereiten - ansonsten mindestens 1 h Kühlzeit einrechnen. Mehl in eine Schüssel geben, Schweineschmalz in kleinen Stücken dazugeben und mit 2 Messern das Fett in das Mehl einarbeiten (ich schneide dazu übers Kreuz - so arbeitet man das gut ein). Danach die Eier, den Honig und die Prise Salz dazu geben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten und gut durchkneten, dann abdecken und in den Kühlschrank geben und mind. 1 Stunde kühl stellen.

Das Backrohr auf 180° vorheizen.
Dann werden die Äpfel geschält und klein geschnitten, sowie der Apfelsaft (etwa 450 ml) in einem Topf zum Kochen gebracht. Der restliche Apfelsaft wird mit dem Vanillepuddingpulver glattgerührt und sobald alles kocht hineingerührt und kurz aufgekocht. Nun werden die geschnittenen Äpfel dazugegeben und ganz kurz eingekocht - Topf zur Seite nehmen und überkühlen lassen. In dieser Zeit wird der Teig aus dem Kühlschrank genommen und 2/3 der Menge auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausgerollt und in eine gefettete Form gelegt (inkl. Rand nach oben), dann wird die Füllung hineingeleert und ein Gitter mit dem restlichen Teig gebastelt und aufgelegt. Dann kommt der Kuchen bei 180° für ca. 40 min. ins Backrohr.
Gutes Gelingen!

PS: Wer es süßer mag überzuckert sein Stück einfach mit Staubzucker.





Dienstag, 8. August 2017

Geburtstagstorte für Mädchen (Cake Smash Shooting)

In der Hoffnung, dass ein 2jähriges Mädchen den Kuchen doch etwas mehr zerstört als vor kurzem mein 1jähriger hab ich diese Torte für meine Freundin Flora Fellner bzw. ihre Tochter Ilvi gebacken. Aber wie schon mein Kleiner vorzeigte, wollte auch Ilvi den Kuchen nicht zerstören sondern nur die Beeren davon essen (wahrscheinlich sind sie einfach zu gut erzogen *haha*). Die wunderschöne Deko machte wieder Kathi von Frau Rot und Söhne. Liebe Ilvi, nachträglich noch mal alles Liebe zu deinem 2. Geburtstag!



Die Torte war grundsätzlich das gleiche Rezept wie bei der Jungs-Torte:

Zutaten:
für eine Torte mit 20 cm Durchmesser
4 Eier
200 g Zucker
125 ml Wasser
125 ml Öl
250 g Mehl
1 Pkg. Backpulver

für die Creme:
500 g Mascarpone
500 g Topfen (Quark)
2 EL Honig
Lebensmittelfarbe (Gelfarbe rosa)

250 g Erdbeermarmelade

Beeren zum Dekorieren

Zubereitung:
Am Vorabend den Kuchen zubereiten: 20er Form mit Backtrennspray besprühen und Backrohr auf 180° vorheizen. Nun die Eier mit dem Zucker schaumig weiß schlagen, dann Wasser und Öl unterrühren und zum Schluss Mehl mit Backpulver unterheben. Den Teig in die Form füllen und etwa 50 min. backen (Immer im Auge behalten und Stäbchenprobe machen - jeder Ofen backt anders). Danach aus dem Backrohr nehmen - überkühlen lassen, aus der Form nehmen und mit einem Geschirrtuch abgedeckt auskühlen lassen.
Ausgekühlt wird der Kuchen dann so oft wie möglich (ich hab 3 mal) durchgeschnitten.
Für die Creme werden Mascarpone, Topfen und Honig in eine Schüssel gegeben und miteinander vermixt und mit etwas Lebensmittelfarbe eingefärbt. Nun wird die Torte zusammengesetzt: Boden, dann eine dünne Schicht Creme und dann eine dünne Schicht Erdbeermarmelade - wiederholen bis man beim letzten Boden ist. Nun steht die nackte Torte vor einem und es geht ans dekorieren: ich habe die hellrosa Creme vom Boden bis etwas 2 cm rauf mit einem Dressiersack aufgespritzt, dann noch etwas Lebensmittelfarbe in die Creme rühren -wieder in den Dressiersack und ca die Mitte der Torte damit entlangdressieren, dann die ganze Creme wieder in die Schüssel - wieder etwas Lebensmittelfarbe dazugeben, verrühren und damit die oberste Reihe sowie den obersten Boden damit bedecken. Dann habe ich das ganze mit einer großen Palette glatt gestrichten und habe versucht den Farbverlauf nicht zu verstreichen....
Zum Schluss noch mit Beeren verzieren - fertig!
Gutes Gelingen!





(Fotos: Flora Fellner)

Montag, 24. Juli 2017

Marillenkuchen am Blech

Wie ich diesen Kuchen liebe - mit Zutaten die immer zu Hause sind und ganz schnell gemacht! Bei mir hat sich Vormittag Besuch angekündigt - Marillen waren da - also ab damit in den Ofen und genießen - so schnell wie er gemacht war - so schnell war er auch wieder weg!



Zutaten:
4 Eier
200 g Zucker
200 ml Öl
200 ml Milch
300 g Mehl
1 Pkg. Backpulver

Marillen (etwa 500g)

Zubereitung:
Zuerst wird ein Backblech mit Backpapier ausgelegt und das Backrohr auf 180° vorgeheizt. Nun werden die Eier mit dem Zucker schaumig weiß geschlagen, dann das Öl und die Milch untergerührt und zum Schluss das Mehl mit dem Backpulver untergehoben. Jetzt wird der Teig auf das Backblech gestrichen und kommt für 10 min. ins Backrohr zum Vorbacken - dann rausnehmen und mit den halbierten Marillen belegen und für weitere 20 min. fertig backen. (Das Vorbacken dient dazu, dass die Marillen nicht im Teig untergehen).
Gutes Gelingen!




(Kooperation: Gmundner Keramik)

Mittwoch, 19. Juli 2017

Muffins pikant mit Prosciutto und Grana Padano

Pikante Muffins stehen schon lange auf meiner to-do Liste. Nun habe ich es endlich geschafft welche zu machen ohne viel Aufwand und Vorbereitungszeit. Wer also noch Fingerfood für die nächste Party oder auch einfach mal ein anderes Mittagessen zubereiten will - bitteschön.
Ich habe Prosciutto di San Daniele und Grana Padano verwendet, welche mir als Kostproben zur Verfügung gestellt worden sind. Ich kann mir die Muffins aber auch gut mit Schinken und Käse oder Gemüse und Käse vorstellen - ihr dürft gerne variieren - ich freue mich über eure Kreationen!



Zutaten für 9 Stück:
65 g Butter
2 Eier
200 ml Milch
200 g Mehl
2 TL Backpulver
100 g Prosciutto
50 g Grana Padano
Salz/Pfeffer

Zubereitung:
Zuerst wird eine Muffinform mit Papierförmchen ausgelegt und das Backrohr auf 180° vorgeheizt. Dann wird der Butter in einer kleinen Pfanne am Herd zerlassen. Inzwischen können die Eier in einer Rührschüssel verquirrlt werden, dazu wird dann die zerlassene Butter und die Milch sowie das Mehl mit dem Backpulver gerührt. Zum Schluss werden noch kleingeschnittener Prosciutto und geriebener Grana Padano untergemengt und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Dann in die Muffinförmchen füllen und bei 180° für ca. 25 min. backen.
Gutes Gelingen!






(Kooperation Gmundner Keramik)

Dienstag, 11. Juli 2017

Ombre Torte für Jungs zum 1. Geburtstag (Cake Smash Shooting)

Heute gibt es nicht nur ein Rezept für eine Torte zum 1. Geburtstag sondern auch die Geschichte zum dazugehörigen Shooting. In Amerika gibt es das Cake Smash Shooting schon lange - bei uns ist es noch nicht so verbreitet. Ich habe mir immer schon Fotos davon angesehen und wollte das für mein zukünftiges Baby auch unbedingt haben - und glücklicherweise konnte es mit Unterstützung der Fotografin Flora Kainmüller und der Dekokönigin Katharina Rotschne auch umgesetzt werden. Ein paar der tollen Fotos zeige ich euch in diesem Beitrag. Zu allererst mal die Torte inkl. der tollen Deko:


Wer mich kennt weiß, dass ich bei der Ernährung meines Sohnes schon sehr streng bin. Ich wollte das 1. Lebensjahr ohne Salz und Zucker für ihn gestalten und hab das auch großteils geschafft. Er war wirklich ein Vorzeige-Brei-Kind. Hat jeden Gemüse- und Obstbrei gegessen den ich ihm gemacht hab und bis vor ein paar Tagen dachte ich, er würde noch ewig meine selbstgemachten Breie essen - doch falsch gedacht - innerhalb von ein paar Tagen verweigerte er mir jeglichen Brei und isst nun nur noch Stücke von Obst, Gemüse etc. Ich muss jetzt komplett umplanen um wieder alles Nötige unterzubringen... naja alle Muttis kennen das ja. Nun war da das Thema der Torte: Sie soll hübsch aussehen, sie soll ihm auch schmecken aber bitte nicht zu viel Zucker und auch Milchprodukte kannte er bisher nicht. Ich habe den Teig ganz normal inkl. Zucker gemacht (davon sollte er ja nicht wirklich viel bekommen) - in die Creme jedoch nur 1 Esslöffel Honig gegeben und die Milchprodukte musste ich einfach riskieren. Zukünftig würde ich wohl etwas mehr Honig rein geben denn sie schmeckte ihm nicht besonders und auch für mich war sie wirklich etwas zu wenig - wer sich also traut süßt etwas mehr.

Zutaten:
für eine Torte mit 20 cm Durchmesser
4 Eier
200 g Zucker
125 ml Wasser
125 ml Öl
250 g Mehl
1 Pkg. Backpulver

für die Creme:
500 g Mascarpone
500 g Topfen (Quark)
1 EL Honig
Lebensmittelfarbe (Gelfarbe blau)

250 g Erdbeermarmelade

Zubereitung:
Am Vorabend den Kuchen zubereiten: 20er Form mit Backtrennspray besprühen und Backrohr auf 180° vorheizen. Nun die Eier mit dem Zucker schaumig weiß schlagen, dann Wasser und Öl unterrühren und zum Schluss Mehl mit Backpulver unterheben. Den Teig in die Form füllen und etwa 50 min. backen (Immer im Auge behalten und Stäbchenprobe machen - jeder Ofen backt anders). Danach aus dem Backrohr nehmen - überkühlen lassen, aus der Form nehmen und mit einem Geschirrtuch abgedeckt auskühlen lassen.
Ausgekühlt wird der Kuchen dann so oft wie möglich (ich hab 3 mal) durchgeschnitten.
Für die Creme werden Mascarpone, Topfen und Honig in eine Schüssel gegeben und miteinander vermixt. Nun wird die Torte zusammengesetzt: Boden, dann eine dünne Schicht Creme und dann eine dünne Schicht Erdbeermarmelade - wiederholen bis man beim letzten Boden ist. Nun steht die nackte Torte vor einem und es geht ans dekorieren: Etwas Lebensmittelfarbe in die Creme rühren - in einen Dressiersack mit  gedrehter Sternform füllen und die unterste Reihe aufdressieren (von innen nach außen), dann die ganze Creme wieder in die Schüssel - wieder etwas Lebensmittelfarbe dazugeben, verrühren und damit die 2. Reihe aufdressieren und immer munter weiter bis man oben angekommen ist. Wer sich nicht an die Rosen traut kann auch einfach die Lagen aufstreichen. (Hier seht ihr ein Video wie ich das aufdressiere (das war eine andere Torte - deswegen andere Farbe)




Nun aber zu den tollen Fotos - danke liebe Flora für die Umsetzung dieses Projektes - deine Fotos sind wie immer top und ich werden bestimmt auf ewig eine Freude damit haben. Danke auch liebe Katharina für die Unterstützung mit der Dekoration und vor allem mit der Gestaltung des Bildes - es bekommt auf jeden Fall einen Ehrenplatz in Otto's Zimmer.





Alles Gute zu deinem 1. Geburstag mein Schatz!

Sonntag, 9. Juli 2017

Erdbeer-Streuselkuchen am Blech

Bei den meisten von euch ist wohl die Erdbeersaison schon zu Ende aber hier bei mir wachsen sie noch fröhlich und so konnte ich noch ein neues Rezept ausprobieren - mit Erfolg! Ich mag es ja wenn die Erdbeeren mitgebacken werden und diesen einzigartigen Geschmack und diese matschige Konsistenz bekommen - wer das nicht mag wird mit diesem Rezept wohl keine Freude haben :D
Ich habe den Kuchen bewusst mit wenig Zucker gebacken, was meiner Familie gut geschmeckt hat - ich persönlich hab mir mein Stück mit etwas Staubzucker nachgezuckert 😏



Zutaten:
180 g Butter zimmerwarm
100 g Rohrzucker
4 Eier
2 TL Backpulver
400 g Mehl
100 ml Milch
60 g gemahlene Mandeln

ca. 500 g Erdbeeren

für die Streusel:
100 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln
40 g Zucker
100 g Butter kalt

Zubereitung:
Zuerst wird ein Backblech mit Backpapier ausgelegt und das Backrohr auf 180° vorgeheizt. Dann wird der Teig zubereitet: Butter schaumig rühren, Zucker unterrühren, dann die Eier einzeln unterrühren - zum Schluss Mehl mit Backpulver und Milch abwechseln einrühren. Dieser Teig wird auf das Backblech gestrichen und mit den gemahlenen Mandeln bestreut.
Nun werden die Erdbeeren gewaschen, geputzt und halbiert auf den Teig verteilt, sodass überall Erdbeeren sind notfalls auch übereinander.
Jetzt werden die Streusel gemacht: Mehl, Mandeln und Zucker in eine Schüssel geben, den Butter in Flöckchen dazugeben und dann per Hand vermengen und zwischen den Fingern zerkrümeln, sodass Streusel entstehen. Diese werden dann über die Erdbeeren verteilt und der Kuchen kommt für 50 min. ins Backrohr. Danach rausnehmen auskühlen lassen und genießen!
Gutes Gelingen!



(Kooperation: Gmundner Keramik)

Sonntag, 25. Juni 2017

Ananas-Kokos-Kuchen

Dieser Blechkuchen ist zwar nicht der Hingucker, dafür aber einfach und vor allem schnell gemacht und auch bei heißen Temperaturen beliebt, weil er nicht zu süß und durch die Ananas sehr nach Sommer schmeckt. Ich hab ihn für eine Feier meiner Arbeitskollegen gemacht, wo ich auch trotz Karenzzeit noch eingeladen werde. Es war sehr schön mal wieder alle zu sehen - nachdem einige nach dem Rezept gefragt haben gibt es dieses jetzt für euch!



Zutaten:
4 Eier
250 g Zucker
125 ml Wasser
125 ml Öl
250 g Mehl
1 Pkg. Backpulver

1 Pkg. = 250 g Qimiq classic
500 ml Schlagobers
500 g Topfen (Quark)
40 g Staubzucker
2 Dosen (ca. 1kg) Ananas gewürfelt
50 g Kokosette zum Bestreuen

Zubereitung:
Am besten den Kuchen und die Creme am Vorabend zubereiten und am Serviertag nur mehr die Ananas unter die Creme heben, auf den Kuchen streichen und mit Kokosette bestreuen - dann hat man auch nicht das Problem mit dem Kühlen eines ganzen Blechkuchens.

Also für den Kuchen ein Backblech vorbereiten und das Backrohr auf 180° vorheizen. Nun die Eier mit dem Zucker schaumig weiß schlagen, dann Wasser und Öl unterrühren und zum Schluss Mehl und Backpulver unterheben. Nun den Teig auf das Backblech gießen und ca. 20 min. backen. Danach aus dem Backrohr nehmen und auskühlen lassen.
Für die Creme wird erst das Qimiq glatt gerührt, dann der Schlagobers dazugegeben und steif geschlagen. Danach wird der Topfen und der Staubzucker untergerührt. Diese Creme soll nun in den Kühlschrank, damit sie fest wird. Vor dem Servieren werden die Ananas noch gut abgetropft, unter die Creme gehoben und auf dem Kuchen verteilt. Zum Schluss noch mit Kokosette bestreuen und fertig!
Gutes Gelingen!




Sonntag, 18. Juni 2017

Schokotarte

Nachdem ich zum Geburtstag von meinem kleinen Bruder eine neue Tarte-Form bekam, musste sie ausprobiert werden. Ich habe schon eine andere Schokotarte auf meinem Blog aber nun gibt es noch ein 2. anderes Rezept dafür.



Zutaten:
200 g Mehl
100 g Butter
50 g Zucker
1 Eigelb
1 TL Vanillepaste oder 1 Pkg. Vanillezucker
2-3 EL Wasser

250 g Kochschokolade
150 g Butter
3 Eier
30 g Zucker
250 g Schlagobers oder Qimiq Whip

Kirschen zur Dekoration


Zubereitung:
Zuerst wird der Mürbteig zubereitet: Mehl in eine Schüssel geben, den Butter flöckchenweise dazugeben und dann per Hand zu feinen Mehl-Butterbröseln verarbeiten. Dann wird der Zucker dazugegeben und zum Schluss das verquirrlte Eigelb mit der Vanillepaste und dem Wasser eingerührt (zB mit einem Esslöffel) - zu einem Teig verrühren - eine Kugel formen und diese in Folie gewickelt für mind. 1 Stunde in den Kühlschrank geben.

Nach der Kühlzeit wird das Backrohr auf 180° vorgeheizt und die Tarteform vorbereitet (ich hab sie sicherheitshalber mit Backtrennspray ausgesprüht - bin aber unsicher ob das bei Mürbteig überhaupt notwendig ist - aber: sicher ist sicher). Dann wird die Teigkugel aus dem Kühlschrank genommen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dick ausgerollt. Nun mit beiden Händen unter den Teig und ihn in die Tarteform heben und halbwegs an die Form anpassen (an den Rändern darf er ein klein bisschen überstehen). Dann mit einer Gabel den Teigboden gut einstechen, damit sich beim Backen keine Blasen bilden. Perfektionisten geben nun eine Schicht Backpapier drauf und legen getrocknete Linsen o.ä. darauf - das nennt sich blindbacken. Ich hab mir das gespart und den Teig im Auge behalten und falls er sich aufplustert einfach mit der Gabel nachstechen, damit die Luft rausgeht. Nun also rein mit ihm ins Rohr für 20 min.
In der Zwischenzeit wird die Füllung vorbereitet: Kochschokolade und Butter in einer Schüssel auf einem Wasserbad schmelzen, sobald alles geschmolzen ist vom Wasserbad nehmen. Die Eier mit dem Zucker hell und schaumig schlagen und gründlich unter die Schoko-Butter Masse rühren. Zum Schluss den Schlagobers unter Rühren dazugeben. Wer QimiQ Whip verwendet bitte vorher glatt rühren.
Die Schokomasse wird dann auf den vorgebackenen Teig gegossen und kommt nochmal für 15-20 min. ins Backrohr. Beim zweiten mal Backen die Tarteform sicherheitshalber auf ein Blech stellen, falls etwas überläuft (bei mir ging es sich zwar knapp aus, dass nix passierte aber in Zukunft würde ich es wohl auf ein Blech stellen).

Gutes Gelingen!





(Kooperation: Gmundner Keramik)

Montag, 5. Juni 2017

Heidelbeerstrudel - schnell und lecker

Heute habe ich einen fruchtigen, nicht allzu süßen Heidelbeerstrudel für euch!



Zutaten:
1 Pkg. = 400 g Tante Fanny Plunderteig
2 Eier
70 g Zucker
250 g Topfen (Quark)
1 TL Vanillepaste (oder Mark einer Vanilleschote)
150 ml Milch
1 Pkg. = 37 g Vanillepuddingpulver
400 g Heidelbeeren

Zubereitung:
Zuerst wird ein Backblech mit Backpapier vorbereitet und das Backrohr auf 180° vorgeheizt. Dann wird die Füllung zubereitet: Eier mit Zucker schaumig rühren, dann den Topfen, die Vanillepaste, die Milch und das Puddingpulver der Reihe nach unterrühren. Zum Schluss die Heidelbeeren mit einem Esslöffel vorsichtig unterheben (ihr könnt frische oder auch tiefgefrorene Beeren verwenden).
Jetzt wird der Teig aus dem Kühlschrank genommen und ausgerollt. Mittig verteilt ihr die Fülle - wer eine Optik wie ich haben will schneidet nun auf beiden Seiten ca. 2 cm breite Streifen und legt diese über die Fülle.


Ihr könnt natürlich auch ganz normal einrollen - wie ihr mögt. Dann kommt der Strudel für 50 min. bei 180° ins Rohr - danach auskühlen lassen - überzuckern und fertig!
Gutes Gelingen!



Sonntag, 28. Mai 2017

Erdbeertorte für Angeber

So ein wunderschönes Sommerwochenende geht zu Ende - leider... aber diese Torte muss in diesem Sommer bestimmt noch mal her, weil 1. so lecker und 2. so schön :D
Ich hab sie für ein Willkommensfest eines kleinen Jungen gebacken. Die Eltern haben statt einer traditionellen Taufe eine Willkommensfeier für ihn veranstaltet - in einem wunderschönen Garten - mit vielen Schattenplätzen, Grillerei, Kuchenbuffet, Kasperltheater, Lagerfeuer - es war wunderbar - schade, dass ich mit meinem Kleinen das Fest schon früh verlassen musste - damit er noch zur Ruhe kam, bevor es ins Bett ging.
Nun aber zur Torte - ich habe in einer 26 cm Durchmesser Springform gebacken und den Kuchen zwei mal durchgeschnitten.



Zutaten:
6 Eier
300 g Staubzucker
1 Pkg. Vanillezucker (8g)
125 ml Öl
75 ml lauwarmes Wasser
300 g Mehl
1 Pkg. Backpulver (16g)

500 g Mascarpone
250 g Topfen (Quark)
250 g Qimiq Whip Vanille
30 g Puderzucker

Erdbeermarmelade
500 g Erdbeeren


Zubereitung:
Am besten den Teig und die Creme am Vorabend zubereiten (Creme über Nacht in den Kühlschrank) und am Serviertag nur mehr füllen und dekorieren.
Zuerst wird das Backrohr auf 180° vorgeheizt und eine Springform mit Backtrennspray ausgesprayt oder gebutert und gebröselt. Für den Kuchen die Eier mit dem Staubzucker und dem Vanillezucker schaumig weiß rühren (wer keine Küchenmaschine hat schlägt am Besten Schnee und hebt diesen zum Schluss per Hand unter), dann das Öl und das Wasser einrühren und zum Schluss das Mehl mit dem Backpulver unterheben. Nun den Teig in die Form füllen und ca. 55 min. backen (jeder Ofen backt anders - immer im Auge behalten bzw. Stäbchenprobe machen). Nach der Backzeit aus dem Rohr nehmen - überkühlen lassen - aus der Form nehmen und auskühlen lassen.

Für die Creme wird erst das Qimiq Whip aufgeschlagen und dann die restlichen Zutaten untergerührt - über Nacht in den Kühlschrank geben. Wer seine Creme gerne sehr fest hat gibt noch Gelatine oder Agar Agar rein - ich habe das nicht gemacht und hat auch gut gehalten :D

Am Serviertag wird der Kuchen zweimal durchgeschnitten und ersten beiden Böden mit Erdbeermarmelade eingestrichen, mit Creme bestrichen (oder aufdressieren) und mit geschnittenen Erdbeeren belegt. Den letzten Boden drehe ich immer um, damit ich oben drauf eine glatte Kante habe und hab die Creme direkt auf den Boden dressiert und mit halbierten Erdbeeren verziert.
Fertig! Ich wünsche gutes Gelingen!